Historie May
Über 90 Jahre Erfahrung – May hat die Modeentwicklung in Waldshut und der Region geprägt.
1919–1949
1919
Zentralbasar Geschwister May;
Ursprünge gehen auf die Schwestern Elise und Berta May zurück, die in Tiengen ein Geschäft mit der Bezeichnung ‚Zentralbasar Geschwister Blatter’ übernehmen und unter dem Namen ‚Zentralbasar Geschwister May’ führen.
1922
Heirat von Elise May und Johann Friedrich Gröber, der in Tiengen die Firma ‚Schwarzwälder Volkskunst’ betreibt. Elise Gröber, geb. May tritt aus der Firma in Tiengen aus und zieht mit Johann Friedrich Gröber nach Uhlbach bei Esslingen. Dort finden die beiden Elise und J. F. Gröber bessere Produktionsbedingungen für die Firma ‚Schwarzwälder Volkskunst’ vor.
1923
Heirat von Berta May und Oskar Haug, der in die Firma in Tiengen eintritt. Jetzt: Firma ‚Zentral-Basar’ Inhaber Oskar Haug.
1924
Elise und Johann Friedrich Gröber übernehmen in Mundelfingen ein Gemischtwarengeschäft und nennen es ‚Warenhaus Geschwister May’.
1930
Gründung des Kaufhaus Geschwister May in Waldshut. Eröffnung zum 10.7.1930 im Haus Kaiserstraße 41 (ehemals Strumpfhaus Kienle) zwischen Metzgerei Ernst (Haus Nr. 39) und “Kaiser’s Kaffeegeschäft” (Haus Nr. 43). Beginn mit einer Angestellten.
1934
Das Nachbarhaus Kaiserstraße 43 wird von Familie Gröber erworben. (bleibt vorerst “Kaisers Kaffeegeschäft”).
1936
Das Geschäft Kaufhaus May wird um das Haus Kaiserstraße 43 erweitert. Die beiden Häuser sind nur durch einen Mauerdurchbruch an der Front zur Kaiserstraße miteinander verbunden.
In den Folgejahren
finden mehrere Umbauten statt, eine großzügige Schaufensterfront entsteht.
1939
Die Belegschaft besteht zu dieser Zeit aus 15 Personen. Johann Friedrich Gröber wird von der Wehrmacht eingezogen. Ebenfalls wird die männliche Belegschaft zum Kriegsdienst eingezogen.
1944
Elise Gröber musste das Geschäft z. T. allein weiterführen.
1945
Johann Friedrich Gröber kommt aus dem Krieg zurück. Das Geschäft kann nur als ‚Tauschzentrale’ und als Lohn- und Reparatur-Näherei betrieben werden.
1948
Währungsreform; vorrätige Ware wird schnell verkauft, der Warennachschub stockt.
1950–1999
ab 1950
Ab diesem Zeitpunkt verbesserte sich die Warenversorgung erheblich. Das Sortiment im Kaufhaus May wurde um hochwertige Damen- und Herrenkonfektion erweitert.
1955
Eröffnung einer Filiale des Kaufhaus May in Laufenburg, im ehemaligen Kinosaal des „Rebstock“.
1957
Tod von Johann F. Gröber. Die Söhne Alexander und Eberhard Gröber gründen mit ihrer Mutter Elise Gröber eine Kommandit-Gesellschaft.
Herbst 1957: Kauf des Hotel Rebstock, Kaiserstraße 57.
1958
Abriss des Festsaales im ehemaligen Hotel Rebstock. Durchbruch bis zur Kaiserstraße. Errichtung eines dreistöckigen Geschäftshauses mit großzügiger Schaufenster-Passage und Treppen.
Am 1. November 1958 wird die Café-Bar im Obergeschoss eröffnet (Architekt: Werner Lienhard).
1959
Nach Eintritt in den Einkaufsverband Kaufring werden auch neue Sortimente wie Schreibwaren, Haushaltswaren, Kosmetik und Süßwaren angeboten.
1965
Erbpachtvertrag über drei benachbarte Rheinstraßen-Häuser, daher
1966-1968
Erweiterung und Neugestaltung des Kaufhaus May durch einen dreigeschossigen Neubau in der Rheinstraße mit Dachgeschoss- und Kellerausbau.
1969
Neugestaltung des Geschäftes Kaiserstraße 41/43 zu einem Herren-Konfektionshaus mit großzügiger Schaufensterpassage von der Kaiserstraße zur Rheinstraße.
1974
Tod von Elise Gröber, geb. May; Gründerin und Namensgeberin des Unternehmens.
Geschäftsführung liegt bei Eberhard und Alexander Gröber, Söhne von Elise und Johann Friedrich Gröber.
1980
50-jähriges Jubiläum des Kaufhaus May, Waldshut.
1981
Höchster Jahresumsatz des Unternehmens seit Bestehen.
1984
Eröffnung Benetton-Shop (davor: Kleinpreismarkt), Kaiserstraße 53.
1994
Eintritt von Ulrich Gröber in die Geschäftsleitung;
Spielwarengeschäft „Vedes“ Spiel + Freizeit, ehemals „Randewich“ wird übernommen, Kaiserstraße 74;
1995
Tod von Alexander Gröber, Umbau und Erweiterung Herren-May, Kaiserstraße 41-43. Die Passage im Haus Nr. 41 wird wieder Verkaufsraum.
1996 – 1998
Umbau und Renovierung Kaufhaus May, Kaiserstraße 57
1997
Fachgeschäft May-Sports wird eröffnet; Kaiserstraße 53, ehemals Stoffhaus Back
1999
Neugestaltung Benetton-Shop, Kaiserstraße 59
ab 2000
2001
Übernahme der Gross + Hammer GmbH mit Kaufhäusern in Bad Säckingen und Waldshut,
Geschäftsführung Ulrich Gröber
2003
Eröffnung Intersport May und Vedes Spiel + Freizeit, Kaiserstraße 35;
ehemals Kaufhaus Gross + Hammer
2003
Ulrich Gröber, Finalist und 3. Preis „Entrepreneur des Jahres 2003“;
Verleihung in der Alten Oper in Frankfurt
2004
Ulrich Gröber, 2. Preis „Zukunftspreis Handel“ Baden-Württemberg;
Verleihung durch Wirtschaftsminister Döring
2005
75 Jahre May - Maria Gröber erhält die Stauffer-Medaille Baden-Württemberg für großes Engagement in der Ausbildung;
Sozialwettbewerb 75 Jahre – 75 gute Taten, Buch 75 Menschen
Ausstellung Handel in Waldshut – 75 Jahre May im Heimatmuseum
2006
Eröffnung Profimarkt Laufenburg,
Eröffnung Fachmarkt Babyone in Laufenburg;
Ca. 9.000 qm Verkaufsfläche
2008
Eröffnung May Zuhause Waldshut, Kaiserstraße 60; ehemals Galerie Fink
Eröffnung May Zuhause Laufenburg, Haupstraße 35
2008
Eröffnung Esprit Store in der Kaiserstraße 41-43; ehemals Herren May
2008
Eröffnung Intersport-Welt im May Bad Säckingen
Sportmode im 2. Obergeschoss
2008
Eröffnung May Waldshut auf 3.000qm
Modewelt auf 5 Ebenen; Konzeption und Planung von Blocher Blocher Partners







